Kopfschmerz Zentrum Düsseldorf

Die Praxis Dr. Böwing  & Prof. Molsberger hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem Kopfschmerz Zentrum in Düsseldorf entwickelt. Dies liegt nich nur an der Kombination von internistischem, orthopädischen, schmerztherapeutischem und neurologischen Kenntnissen. Endscheidend war die Entwicklung der Axomera Therapie. Diese zeigt bei Kopfschmerzen oft so erstaunliche Ergebnisse, dass wir nicht mehr unbedingt davon ausgehen, dass Kopfschmerzen unheilbar sind. Dies gilt gerade auch für die schwersten Formen wie Cluster Kopfschmerz, Trigeminusneuralgie und chronische Migräne.

Deswegen suchen uns Kopfschmerzpatienten s nicht nur aus Düsseldorf, sondern dem gesamten deutschsprachigen Raum auf,  darunter über 200 Clusterkopfschmerzpatienten.

Hinzu kommen Migräne Patienten, mit migräneartigem Kopfschmerz und mit Spannungskopfschmerzen und Patienten mit Trigeminusneuralgie und mit atypischem Gesichtsschmerz.  Zudem sehen wir auch Patienten mit seltenen Kopfschmerzformen wie etwa dem SUNCT Syndrom. Die meisten Patienten sind mit den Ergebnissen der Standardtherapie, die fast immer eine medikamentöse Schmerztherapie ist, nicht zufrieden. Sie wünschen sich eine Kopfschmerztherapie ohne Medikamente  und mit einem nachhaltigen Erfolg. Deswegen stellen Sie sich mit der Frage vor, ob ihnen eine Axomera Therapie oder auch eine Akupunktur helfen kann. Viele Patienten wünschen auch eine Überprüfung ihrer Kopfschmerzdiagnose oder eine Zweitmeinung zur Kopfschmerztherapie. Deswegen stellen wir hier zur ersten Orientierung die wichtigsten Symptome und Therapie einiger besonders häufiger Kopfschmerzformen vor

Wie häufig ist Kopfschmerz?

Neben Rückenschmerzen gehören Kopfschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden und sind ein weit verbreitetes Phänomen. Dazu zählen neben der weit verbreiteten Migräne auch der Spannungskopfschmerz, Kopfschmerzen nach Schleudertrauma und der sehr quälende Clusterkopfschmerz. Immerhin ca. 5 % der Deutschen geben an, sogar unter täglichen Kopfschmerzen zu leiden.

Wie erkennt man die häufigsten Kopfschmerz Erkrankungen?

Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft IHS unterscheidet etwa 250 Kopfschmerzarten. Die folgende Liste zeigt die häufigsten Kopfschmerzarten zusammen mit den entscheidenden Kopfschmerz Symptomen und der etablierten Therapie auf.

Einfacher Kopfschmerz - Spannungskopfschmerz

dumpfer Kopfschmerz beidseitig, keine Übelkeit, man kann gut am täglichen Leben teilnehmen. Leitlinientherapie: Lebensführung, Muskelentspannung nach Jacobsen, Analgetika. Weiterlesen Spannungskopfschmerz Behandlung mit der Axomera Therapie.

Migräne

pochender einseitiger Kopfschmerz, Übelkeit, evtl. Erbrechen, ohne Medikamente kann man nicht arbeiten. Leitlinientherapie: Lebensführung, Prophylaxe mit Beta-Blocker oder Verapamil über Monate, Analgetika, Triptane, Botoxinjektionen. Weiterlesen Axomera Behandlung bei Migräne.

Migräneartiger Kopfschmerz, Medikamenteninduzierter Kopfschmerz

einseitig oder beidseitig, drückend und pochend, oft Übelkeit, nicht anfallsartig. Leitlinientherapie: Lebensführung, Muskelentspannung nach Jacobsen, Medikamentenentzug, erneute angepasste Medikamentenbehandlung mit Analgetika. Weiterlesen Axomera Behandlung bei Migräneartigem Kopfschmerz.

Cluster Kopfschmerz

plötzliche stärkste Kopfschmerzattacken, Schmerz im Bereich Schläfe bis Auge, Dauer meist ca. 30 Minuten (bis 180 Minuten), einseitig, keine Übelkeit, starker Bewegungsdrang. Leitlinientherapie:Lebensführung, Prophylaxe mit Verapamil, im Anfall Sauerstoff und Triptane, weiterhin Lithium und andere. Weiterlesen Axomera Behandlung bei Cluster Kopfschmerz.

Trigeminusneuralgie

Blitzartig, nur kurze, über Sekunden anhaltende Attacken, die einseitig entweder in der Stirn, Wange oder auch im Bereich des Kinn auftreten. Oft bis zu 100 und mehr Attacken pro Tag. Behandlung mit Anitepileptika und Analgetika. Möglichkeit einer Operation nach Janetta, bei der ein als Auslöser angesehene Kontakt zwischen Arterien und Hirnnerv in der hinteren Schädelgrube beseitigt wird (Dekompression) . Weiterlesen Axomera Therapie bei Trigeminusneuralgie.

Atypischer Gesichtsschmerz 

Im Unterschied zur Trigeminusneuralgie länger anhaltende Schmerzattacken, oft auch kontinuierlicher Dauerschmerz, oft Temperatur oder Berührungsempfindlich. Therapie ähnlich wie bei der Trigeminusneuralgie. Weiterlesen Axomera Therapie bei Trigeminusneuralgie.

Was sind trigeminoautonome Kopfschmerzen?

Hierzu zählt neben der Migräne die Trigeminusneuralgie, der Cluster Kopfschmerz und das sehr seltene SUNCT Syndrom (Short-lasting Unilateral Neuralgiform headache with Conjunctival injection and Tearing).

  • einseitig und anfallsartig
  • befinden sich im Ausbreitungsgebiet der Trigeminusnerven, also im Stirn-Schläfenbereich, im Oberkiefer oder Unterkiefer
  • Der Schmerzcharakter ist stechend, pulsierend
  • Die Kopfschmerzen folgen einer zeitlichen Rhythmik. So leidet man bei einer episodischen Migräne zum Beispiel  an ein bis sechs Migräneattacken pro  Monat. Der episodische Cluster Kopfschmerz tritt vorzugsweise im Frühjahr und Herbst auf, jeweils mit einer Episodendauer von meist 6-12 Wochen und täglich 1 bis 8 Kopfschmerzattacken. Noch kürzer ist die Kopfschmerz Frequenz bei der Trigeminusneuralgie oder dem SUNCT Syndrom. Hier können Patienten an täglich bis zu hunderten, nur Sekunden dauernden blitzartigen Schmerzen leiden.
    • Das SUNCT Syndrom unterscheidet sich hierbei von der Trigeminusneuralgie durch etwas längere Attacken die nur im Augen Stirn Bereich lokalisiert sind und einhergehen mit einer Rötung und einem Tränenfluss im Auge.

Was bedeutet primärer oder sekundärer Kopfschmerz?

Für die Einleitung einer sinnvollen Therapie von z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz oder Clusterkopfschmerz ist es wichtig, den sogenannten primären vom sekundären Kopfschmerz zu unterscheiden. Nur dadurch wird eine genaue Diagnose möglich.

Primärer Kopfschmerz

Etwa 90% aller Kopfschmerzformen fallen unter den primären Kopfschmerz. Man spricht von primären Kopfschmerzen, wenn keine andere Erkrankung als Ursache für den Schmerz gefunden werden kann. Der Schmerz selbst ist also die Erkrankung. Beim primären Kopfschmerz findet man in der bildgebenden Diagnostik wie CT oder MRT (Computer-, oder Magnetresonanztomogram) keine Auffälligkeiten bzw. kein sichtbares Korrelat, welches die Beschwerden erklären könnte. Eine Ursache ist demnach nicht objektiv greifbar und macht die Behandlung nach konventionellen Verfahren deshalb so schwierig, manchmal sogar unmöglich. Die Therapie dieser Schmerzform besteht klassischerweise in den meisten Fällen ausschließlich in einer Symptomlinderung/ Schmerzlinderung mit starken Schmerzmitteln, die aber häufig unerwünschte Nebenwirkungen nach sich ziehen.

Sekundärer Kopfschmerz

Sekundäre Kopfschmerzen treten sehr viel seltener auf und unterscheiden sich dadurch, dass eine Grunderkrankung vorliegt, die sich in Form von Schmerzen im Bereich des Kopfes äußert. Dies können verschiedene Ursachen sein:

  • Entzündungen, Infektionen
  • Tumor
  • Zahnfehlstellungen oder Kiefergelenksprobleme (craniomandibuläre Dysfunktion)

Beim sekundären Kopfschmerz ist es wichtig, schnellstmöglich die Ursache zu finden, um eine zielgerichtete Therapie einzuleiten.

Wie sieht eine stationäre Kopfschmerztherapie nach Leitlinien aus?

Die Kopfschmerztherapie in einem Kopfschmerzzentrum richtet sich nach den von den neurologischen Gesellschaften formulierten Leitlinien und wird  fachlich auf dem neuesten medizinisch-pharmakologischen Stand angeboten. Neben Ratschlägen zur Lebensführung und Einweisung in Entspannungstechniken werden in einem Kopfschmerzzentrum die Patienten in den meisten Fällen individuell medikamentös eingestellt. Hierbei unterscheidet der Arzt in einem Kopfschmerzzentrum nach Medikamenten zur Vorbeugung von solchen zur akuten Schmerzbehandlung. Da unter dieser Therapie der Kopfschmerz im Allgemeinen nicht heilbar ist, müssen die Medikamente meist über Jahre eingenommen werden. Auf die Gefahren einer lang anhaltenden medikamentösen Kopfschmerztherapie wird in den Leitlinien hingewiesen. Hierzu gehören Magen-Darm und Herzkreislauferkrankungen mit mehreren tausend durch Medikamente verursachten Todesfällen pro Jahr. Eine sehr häufige Komplikation ist der „Medikamenteninduzierte Kopfschmerz.“ Für diesen Kopfschmerztyp werden in einem Kopfschmerzzentrum Medikamentenentzugsprogramme angeboten.

Weitere Kopfschmerzzentren, Kopfschmerzkliniken und Selbsthilfegruppen

Unsere Patienten haben häufig eine stationäre Behandlung in einer Kopfschmerzklinik hinter sich und sind in Selbsthilfegruppen organisiert. Folgende Kliniken und Selbsthilfegruppen können wir empfehlen:

Selbsthilfegruppen

Clusterkopfschmerz http://www.ck-wissen.de

Migräne http://www.migraeneliga.de

Einige stationäre Kopfschmerzentren

http://www.neurologie-und-kopfschmerzzentrum.de

http://westdeutsches-kopfschmerzzentrum.de

http://www.schmerzklinik.de

http://www.migraene-klinik.de

 

 

 

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