Trigeminus Neuralgie Therapie mit der Axomera Behandlung

In unserer Praxis in Düsseldorf setzen wir die  Axomera-Therapie (ehem. NSM-Therapie)  bei Patienten zur Trigeminusneuralgie Therapieund zur Behandlung des atypische, idiopathische  Gesichtsschmerz ein. Auf dieser Seite sehen Sie Patienten Video Testimonials  und lesen Fallbeispiele und Erfahrungsberichte. Da es für die Diagnose wichtig ist und oft unklar bleibt, zeigen wir anschließend die Unterschiede zwischen der Trigeminusneuralgie und dem atypischen Gesichtsschmerz auf.

 

 

 

Aus unserer Erfahrung mit der Akupunktur und neuen Erkenntnissen der elektrischen Zellphysiologie haben wir die Axomera-Therapie entwickelt. Für den behandelten Patienten ist der Behandlungsablauf bei der Axomera-Therapie nicht ähnlich zu einer Akupunktur. Jedoch ist der wissenschaftliche Hintergrund und die Wirkweise eine völlig andere. Hier finden Sie weitere Informationen zur Axomera-Therapie - Behandlungsablauf, wissenschaftlicher Hintergrund, Indikationsempfehlungen.

Kommentar einer Patientin in einer Facebook Selbsthilfe Gruppe zur Trigeminus Neuralgie Therapie mit der Axomera Behandlung

“Hallo zusammen, erstmal vielen Dank für die Aufnahme! Dieses Jahr habe ich das zweite mal die TN und möchte euch kurz von einer Behandlung berichten, die mir sehr geholfen hat! Ich bin in einer extremen Schmerzphase zu Prof. Dr. Molsberger gegangen und habe mich einer Behandlung unterzogen, der ich erst skeptisch gegenüber stand! Er behandelt Cluster Kopfschmerzen sehr erfolgreich! Ich hatte mich im Wartezimmer mit einem Patient unterhalten, der 500 km für diese Behandlung auf sich nimmt!

Seit der ersten Behandlung wurde es bei mir immer besser! Jetzt nach der 5. Sitzung merke ich nur noch ein leichtes Zwicken, welches jeden Tag weniger wird! Ich hatte in der schlimmsten Phase alle 5 Minuten einen Dauerstrom von einer Minute und konnte nicht einmal mein Gesicht anfassen! Ich hoffe, dass es bald wieder ganz weg ist! Ich möchte bitte keine Antworten auf meinen Beitrag haben, die mir die Hoffnung nehmen könnten. Ich möchte euch nur mitteilen, dass es eine Behandlungsmethode gibt, die es noch nicht lange gibt und  Axomera-Therapie (Neurostimulation nach Molsberger) heißt! Wer Fragen hat kann gerne schreiben! "

Krankheitsbild Trigeminusneuralgie

Die klassische Trigeminusneuralgie ist eine Erkrankung, die typischerweise im höheren Lebensalter auftritt. Es kommt zu schlagartigen, für Sekundenbruchteile einschßiende heftigste Schmerzen, typischerweise im Bereich des Versorgungsgebietes der Gesichtsäste des Nervus Trigeminus. Die meisten Patienten beschreiben die Schmerzen bei der Trigeminusneuralgie als scharf, stechend oder blitzartig. Außerdem lassen sich die Attacken nicht selten durch Aktionen wie Essen, Sprechen, Schlucken, Kauen oder sogar Zähneputzen auslösen. Dabei ist der Patient zwischen den einzelnen Attacken, die mehrfach täglich auftreten können, schmerzfrei.

Der Trigeminusneuralgie kann ein Fehlmechanismus zu Grunde liegen, bei der es in der hinteren Schädelgrube zu einer abnormalen räumlichen Enge einer kleinen Gefäßschlinge zum Nervenstamm des Trigeminusnerv kommt. Dadurch kommt es wiederholt zu Reizungen des Nervenstammes mit einer sich daraus entwickelnden Neuralgie/ Nervenentzündung.

Krankheitsbild atypischer, idiopathischer Gesichtsschmerz

Der idiopathische Gesichtsschmerz ist eine schwer zu therapierende Schmerzerkrankung. Typischerweise beginnt die Erkrankung im Zusammenhang mit zahnärztlichen Eingriffen oder ärztlichen Eingriffen im Kopfbereich. Umso wichtiger ist es, die Patienten auf der verzweifelten Suche nach Ursachen vor weiteren, insbesondere zahnärztlichen Eingriffen, zu bewahren. Denn weitere Eingriffe unterhalten den Schmerz erfahrungsgemäß oder verstärken diesen sogar.

Anders als bei Trigeminusneuralgie entspricht die Schmerzausbreitung nicht dem klassischen Versorgungsgebiet der Gesichtsäste, sondern zeigt sich gehäuft z.B. am seitlichen Nasenflügel oder dem Mundwinkel. Die Patienten beschreiben tägliche Schmerzen, die häufig ohne schmerzfreie Intervalle einem Dauerschmerz entsprechen. Der Gesichtsschmerz wird in den meisten Fällen als brennend, ziehend, aber häufig auch pochend beschrieben. Betroffene nehmen den Gesichtsschmerz als diffus, nicht konkret lokalisierbar und in der Tiefe wahr. Dabei kann sich der Schmerz auch räumlich verändern oder sogar die Seite des Gesichts wechseln.

Die Ursache für einen idiopathischen Gesichtsschmerz ist bis heute nicht geklärt. Laborbefunde, neurologische Untersuchungen sowie bildgebende Verfahren dienen lediglich dem Ausschluss anderer Grunderkrankungen.

Was sind die typischen Symptome der Trigeminusneuralgie

  • immer wieder auch schmerzfreie Intervalle, kein Dauerschmerz
  • die Attacken sind häufig auflösbar durch z.B.: Schlucken, Zungenbewegung, Sprechen, Berührungen
  • der Schmerz ist scharf umgrenzt, einschneidend und oberflächlich
  • die Schmerzen beschränken sich auf das Versorgungsgebiet der Gesichtsäste des Trigeminusnerv
  • meistens unauffällige neurologische Befunde

Was sind die typischen Symptome des idiopathischen, atypischen Gesichtsschmerz

  • Dauerschmerz, kaum schmerzfreie Tage, evtl. wechselnde Schmerzintensität
  • der Schmerz wird als diffus, nicht direkt lokalisierbar und in der Tiefe wahrgenommen
  • die Schmerzen sind nicht auf das Versorgungsgebiet der Gesichtsäste beschränkt und zeigt Übergänge in den Halsbereich
  • evtl. Allodynie (Schmerz, der durch Reize ausgelöst wird, welche üblicherweise keinen Schmerz verursachen)

Wie wird die Diagnose Trigeminus Neuralgie gestellt?

Sowohl die Diagnose der Trigeminusneuralgie als auch des idiopathischen Gesichtsschmerz wird anhand der Leitsymptome und dem Ausschluss anderer Grunderkrankungen (z.B. Tumor, Multiple Sklerose, etc.) gestellt. Da es weder typische Laborbefunde noch organische Befunde gibt, dient die weiterführende bildgebende Diagnostik lediglich dem Ausschluss einer anderen Grunderkrankung.

Wie sieht die konventionelle Therapie aus?

Die konventionelle Therapie des idiopathischen Gesichtsschmerz und der Trigeminusneuralgie besteht in Medikamenten, darunter Schmerzmittel und Medikamente gegen Epilepsie sowie Antidepressiva. Im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie erlernen die Patienten u.a. Entspannungsverfahren und bekommen Unterstützung durch eine kognitive Verhaltenstherapie.

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