Schmerzen bei Kniegelenksarthrose und Kniegelenksersatz

Die Kniegelenkarthrose (Gonarthrose), der Verschleiß von Knorpel und Knochen, tritt meist bei älteren Menschen auf. Sie äußert sich durch eine diffuse, belastungsabhängige Schmerzhaftigkeit im Kniegelenk, oft mit Veränderung der Gelenkkonturen und teigiger Schwellung der Kniegelenkkapsel. Es kommt zu einer Verschleißsituation des Knorpels und des Knochens. Die konventionelle Therapie besteht in der Gabe von Analgetika, abschwellenden, entzündungshemmenden Mitteln, der Injektion von Cortison oder Hyaloronsäure, der Physiotherapie und ggfs. Operativer Maßnahmen mit einer Umstellungsosteotomie der Beinachsen oder einem künstlichen Knieglenksersatzes.

Axomera Therapie

Bei Knieschmerzen, Arthrose, Kniegelenksersatz -  hier ist die Axomera-Therapie (vorm. NSM-Stimulation) eine neue Behandlungsoption. Dies gilt auch bei chronischen Beschwerden, die sich durch die üblichen konservativen Therapiemaßnahmen wie zum Beispiel Cortison- oder Hyaloroninjektionen und physikalische Maßnahmen nicht ausreichend gebessert haben. Die folgenden Patientenbeispiele entstammen computerbasierten Patienteninterviews. Sie werden In Zusammenarbeit mit Prof. M. Karst (Schmerzambulanz der Medizinischen Hochschule Hannover)  im Rahmen wissenschaftlicher Studien zur Axomera Therapie erhoben.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Axomera-Therapie - Behandlungsablauf, wissenschaftlicher Hintergrund, Indikationsempfehlungen - sowie zur Kostenerstattung in unserer Privatpraxis.

Patientenbeispiel - Axomera bei Kniegelenksarthrose

Weiblich 64 Jahre: „Ich habe eine Knieglenksarthrose und seit 5 Jahren immer wieder Knieschmerzen. Bisher habe ich eine Arthroskopie und dann immer Spritzen bekommen. Seit zwei Jahren lasse ich mich bei Beschwerden mit der Axomera-Therapie behandeln. Fazit der Patientin: „Diese Behandlung hat keine Nebenwirkungen und hält am Längsten vor.“

Patientenbeispiele Axomera bei Knieschmerzen nach Arthroskopie

1. Patientenbeispiel - weiblich, 56 Jahre

"Vor 3 Jahren habe ich nach einer Arthroskopie eine Knieprothese rechts bekommen. Seither habe ich immer wieder Knieschmerzen. Es erfolgte eine zweite Operation, Behandlung mit Schmerzmitteln, Infusionen, Bestrahlungen, alles ohne Erfolg. Ich habe dann von der Axomera-Therapie gehört und mich damit dreimal behandeln lassen. Nach der zweiten Behandlung waren die Schmerzen fast weg, nach der dritten Behandlung bin ich beschwerdefrei.“ Fazit: „super Behandlung, ich habe schon nicht mehr geglaubt, dass ich wieder schmerzfrei werden kann."

2. Patientenbeispiel - männlich 48 Jahre

Wahrscheinlich weil ich immer viel Sport gemacht habe, hatte ich einen Meniskusriss, der arthroskopisch operiert werden musste. Nach der OP verblieben leider aber noch Restbeschwerden. Es war eine kleine Stelle an der Kniegelenkskapsel. Hier wurden dann zwei Axomera-Therapien durchgeführt. Erst seitdem bin ich beschwerdefrei.“ Fazit des Patienten: „Das ist wirklich eine phantastische Methode“.

Patientenbeispiele - Axomera Therapie nach künstlichem Kniegelenksersatz

1. Patientenbeispiel - weiblich, 72 Jahre

“Vor vier Jahren bekam ich ein künstliches Kneigelenk. Trotzdem hatte ich weiter Schmerzen. Ich war bei drei Ärzten. Es wurden Kernspinaufnahmen gemacht, ich bekam Krankengymnastk, Schmerzmittel und Röntgenreizbestrahlungen und es wurde zweimal nachoperiert. Dann bekam ich eine Axomera-Therapie. Eine erste Besserung stellte sich nach einer Woche ein. Ich bekam dann zwei weitere Axomera-Therapien. Seitdem bin ich praktisch beschwerdefrei.“ Fazit: „von allen Behandlungen hat am besten die Axomera-Therapie geholfen. Schulnote 1 = sehr gut.

2. Patientenbeispiel - weiblich, 68 Jahre

"Seit mehr als fünf Jahren hatte ich Beschwerden im linken Kniegelenk, schließlich bekam ich einen künstliches Kniegelenk (Gelenkersatz). Danach hatte ich aber immer noch Gelenkschmerz und deswegen erfolgte eine weitere OP mit einem zwei künstlichen Kniegelenken.” Beschwerdedauer: 5 Jahre. "Es wurden bereits 2 Knie-TEP-Operationen durchgeführt.” Vor der Axomera-Therapie hatte die Patientin bereits 2 Ärzte wegen ihrer Schmerzen aufgesucht. Bisherige Maßnahmen nach den Operationen: Kernspin, Krankengymnastik, Schmerzmittel!

Weder die durchgeführten Operationen, noch die eingeleiteten Behandlungen brachten eine Besserung. Die Patientin beurteilte den bisherigen Therapieerfolg deshalb mit der Schulnote 4 = ausreichend. Anschließend wurden als letzter Therapieversuch 4 Behandlungen mit der Axomera-Therapie durchgeführt. Die Patientin spürte die erste Besserung nach 2 Wochen. Deshalb bewertete Sie die Wirksamkeit der Axomera-Therapie mit der Schulnote 1 = sehr gut.

Daraufhin beschrieb die Patientin Ihre Kosten-Nutzen-Analyse: "Die Behandlung hat sich für mich sehr gelohnt. Ich würde die Behandlung unbedingt weiterempfehlen. Ich habe alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen selbst gemacht und wurde nicht durch Dritte beeinflusst."

3. Patientenbeispiel - weiblich, 68 Jahre:

Patient, Anonym: nach Kniegelenksprothese vor 6 Monaten. Fazit des Patienten: "Besser als Spritzen oder Medikamente.”

Knieprothese links vor 2 Jahren, jetzt erneut Schmerzen im rechten Knie, besonders nachts. "Ich arbeite nicht mehr aber gehe sehr viel spazieren.   Nach der Axomera-Therapie: Gesamtzahl der angewandten Axomera-Therapien: 3. Erste Besserung: nach 1 Woche. Die Wirksamkeit der Axomera-Therapie als Schulnote 2 = gut. Meine Kosten-Nutzen-Analyse: Die Behandlung hat sich für mich sehr gelohnt. Ich würde die Behandlung unbedingt weiterempfehlen. Ich habe alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen selbst gemacht und wurde nicht durch Dritte beeinflusst.

Akupunktur bei Kniegelenksarthrose

Schmerzen des Kniegelenks lassen sich sehr gut mit Akupunktur behandeln. Dies belegen mehrere wissenschaftliche Studien (GERAC), an denen unsere Praxis (Prof. Molsberger) federführend beteiligt waren. Hierbei ist die Wirksamkeit der Akupunktur bei Gonarthrose der konventionellen Therapie deutlich überlegen. Die Beschwerden bessern sich innerhalb von 5–15 Sitzungen erheblich oder klingen vollständig ab, obwohl die zur Kniegelenkarthrose gehörenden degenerativen Knochenveränderungen am Kniegelenk weiterhin röntgenologisch zu erkennen sind.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Akupunktur und Chinesischen Medizin sowie zur Kostenerstattung in unserer Privatpraxis.

Patientenbeispiel - Akupunktur bei Gonarthrose Schmerz

Anamnese: Frau G., 63 Jahre, leidet seit 10 Jahren an belastungsabhängigen Schmerzen und Schwellungen im rechten Kniegelenk. Treppensteigen fällt ihr schwer, nachts drückt das Knie immer wieder, zuletzt war es richtig heiß und dick. Es wird mit Spritzkuren (knorpelaufbauende Substanzen) und ab und zu auch mit Kortison behandelt. Fast täglich nimmt sie entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente. Aufgrund der starken Einschränkung ihrer Lebensqualität diskutiert man mit ihr für das rechte Knie den Einbau eines künstlichen Kniegelenks.

Diagnose: Auf den Röntgen- und Kernspinbildern zeigt sich ein deutlicher Verschleiß des Knochens (Arthrose), der Knorpel ist stellenweise aufgebraucht und man sieht eine Flüssigkeitsansammlung im Kniegelenk.

Therapie: Während der Akupunktur, wir geben vor allem Ah-Shi-Punkte, Nahpunkte und die Nierenenergie stärkende Punkte, bessern sich die Beschwerden ab der 6. Sitzung langsam. Nach 15 Sitzungen beenden wir die Therapie mit einer Besserung von insgesamt 70 % und raten der Patientin, die Nachheilungszeit von 3 Monaten abzuwarten.

Verlauf: Erst 2 Jahre später erscheint Frau G. erneut in der Praxis. Ihr rechtes Knie ist seit der Akupunktur beschwerdefrei, sie kann wieder spazieren gehen und Treppen steigen. Nun möchte sie das andere Knie behandeln lassen, das seit 1 Jahr beginnende Arthroseschmerzen entwickelt. Gleiche Behandlung, gleiches Ergebnis. Die Patientin kommt nun alle 2 Jahre zu einer Auffrischbehandlung. Schmerz- und entzündungshemmende Mittel braucht sie seit 6 Jahren nicht mehr.

Literatur

Molsberger, Albrecht, und Colin D Mccaig. „Percutaneous direct current stimulation – a new electroceutical solution for severe neurological pain and soft tissue injuries“, 2018, 205–14.

Scharf, Hanns-Peter, Ulrich Mansmann, Konrad Streitberger, Steffen Witte, Jürgen Krämer, Christoph Maier, Hans-Joachim Trampisch, und Norbert Victor. „Acupuncture and knee osteoarthritis: a three-armed randomized trial“. Annals of internal medicine 145, Nr. 1 (2006): 12–20.

Molsberger, A F, K Streitberger, J Kraemer, C S Brittinger, S Witte, G Boewing, und M Haake. „Designing an Acupuncture Study: II. The Nationwide, Randomized, Controlled German Acupuncture Trials on Low-Back Pain and Gonarthrosis“. J Altern Complement Med 12, Nr. 8 (2006): 733–42.

Berman, B M, L Lao, P Langenberg, W L Lee, A M Gilpin, und M C Hochberg. „Effectiveness of acupuncture as adjunctive therapy in osteoarthritis of the knee: a randomized, controlled trial“. Annals of internal medicine 141, Nr. 12 (2004): 901–10.

Manheimer, E, K Linde, L Lao, L M Bouter, und B M Berman. „Meta-analysis: acupuncture for osteoarthritis of the knee“. Annals of internal medicine 146, Nr. 12 (2007): 868–77.
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