Internistische und orthopädische Therapie

Wir bieten das gesamte sinnvolle Spektrum der internistischen, rheumatologischen und orthopädischen, sportmedizinischen Standardtherapien an. Wir orientieren uns an den Leitlinien und der evidenzbasierten Medizin, solange diese zu einer effektiven Therapie führen.  Sind andere Verfahren wirksamer, so setzen wir diese ein – siehe hierzu NSM-Neurostimulation, Biologicals, Chinesische Medizin und Akupunktur.

 

Orthopädische Diagnostik

Die orthopädische Diagnostik umfasst die klinische Untersuchung des Bewegungsapparates und des Nervensystems. Ergänzend erfolgen bei Bedarf Kernspin-, Ultraschall-, Computertomogramm- oder Röntgenaufnahmen. Zur genauen Analyse der Wirbelsäulenstatik und der Rückenmuskulatur setzen wir die Dreidimensionale Rasterstereographie ein. In vielen Fällen untersuchen wir das zentrale und periphere Nervensystem mit einer neurophysiologischen Diagnostik.

Neurophysiologische Diagnostik

Viele Erkrankungen gehen mit Störungen des Nervensystems einher. 
Bereits feine Veränderungen der sensiblen und motorischen Nerven (Empfindungs-, Bewegungsnerven), des Auges und des Gleichgewichtsorganes kann man mit neurophysiologischen Messungen im Frühstadium erkennen. Da die Messungen auch Alterungsprozessse des peripheren und zentralen Nervensystems erkennen lassen, können sie Teil einer Gesundheitsvorsorge (Check up) sein.  Zeitdauer der Untersuchung zwischen 20 und 45 Minuten. Gemessen werden Nervenleitgeschwindigkeit, Muskelaktivität und evozierte Potentiale am ZNS oder an den Extremitäten.

3D Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse (Rasterstereographie)

Die 3-Dimensionale-Rasterstereographie dient der Analyse von Haltungsfehlern, Muskelverspannungen und strukturellen Wirbelsäulenveränderungen, zum Beispiel bei Skoliose oder Osteoporose. Das Verfahren wurde an der Universität Münster entwickelt und erlaubt, eine auf Millimeter genaue Vermessung des Oberflächenreliefs des Rückens ohne Strahlenbelastung. Die 3D Messung wir eingesetzt bei Muskel- und Haltungsasymmetrie, zur Bestimmung einer Beinlängendifferenz, Verdacht auf Skoliose und skolistische Fehlhaltungen, Schmerzerkrankungen der Wirbelsäule / Nerven, Osteoporose, Gleichgewichtsstörungen.

In Kooperation mit Zahnärzten können Muskelverspannungen, Muskelfehlbelastungen, Wirbel- und Beckenschiefstellungen in Abhängigkeit der Kiefergelenke und Bissanlage mit der 3D-Wirbelsäulenanalyse analysiert werden.

 

Innernistische Diagnostik

EKG und Belastungs-EKG

EKG: Zur Frühdiagnose oder zum Ausschluss von Erkrankungen des Herzens, wie etwa Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße oder Herzrhythmusstörungen. Belastungs EKG mit Fahrrad Ergometer:  Zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit bei Herzkranken und Leistungsdiagnostik bei Sportlern.

Langzeit-Blutdruckmessung

Eine optimale Blutdruckeinstellung ist unverzichtbar für die Reduktion von Gesundheitsrisiken wie Schlaganfällen, Herzinfarkten, Niereninsuffizienz und bestimmten Augenleiden. Regelmäßige Blutdruckmessungen sind deshalb wichtig. Hierzu gehört auch  die 24-Stunden-Blutdruckmessung. Diese erfolgt über einen kleinen Apparat, der dem Patienten mitgegeben wird und einen Tag lang den Blutdruck regelmäßig misst und speichert.

Lungenfunktionsmessung

Lungenfunktionsmessung zur Messung des Lungenvolumens und möglichen Veränderungen in der Ein- oder Ausatemfunktion z.B. bei  Bronchitis, Asthma, Nikotinabhängigkeit, etc.

Die Sonographie, Gefäßultraschall, Herzultraschall, Verschlussdruckmessung

zur bildlichen Beurteilung der inneren Organe (Leber, Gallenblase, Milz, Nieren, Prostata, Gebärmutter und Schilddrüse), der Gefäße und des Bewegungsapparates. Eine Strahlenbelastung besteht nicht. Vermessung der Halsschlagadern zur Beurteilung des Schlaganfallrisikos.  Farbkodierte Duplex-Sonografie zur Erkennung von Gefäßerkrankungen (z. B. Beinvenenthrombosen). Herzultraschall zur Beurteilung von strukturellen Veränderungen des Herzmuskels und  der Herzklappen. Verschlussdruckmessung zur Klärung von Durchblutungsstörungen der Beine oder Arme.

Labordiagnostik

Zur Abklärung einer bestehenden Erkrankung oder präventiv, zur Ermittlung des individuellen Erkrankungsrisikos.  Bestimmung gängiger Laborwerte wie kleines und großes Blutbild, sowie je nach medizinischer Fragestellung   Sonderlabore wie z. B. Tumormarker, Spurenelemente oder Hormonanalysen,